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Historie
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Das Sonnenwirtshaus war auch schon eine Brauerei

Man weiß nicht genau wie alt das „Sonnenwirtshaus“ tatsächlich ist, aber Teile des Hauses, wie die Gewölbe im Erdgeschoß und in einem Teil der Zimmer sowie im Weinkeller, sind ca. 800 – 900 Jahre alt.
Es befand sich seit jeher ein Wirtshaus, früher auch eine Bibliothek und eine Pferdewechselstation im „Sonnenwirtshaus“. Auch eine Brauerei war einst im „Sonnenwirtshaus“ beheimatet.
Am 6. August 1777 war um Mitternacht beim „Sonnenwirtshaus“ Feuer ausgebrochen, das sich zu einer der größten Brandkatastrophen Aschachs ausweitete. Neben dem „Sonnenwirtshaus“ wurden nicht nur die beiden unteren Nachbarn, sondern auch die beiden donauaufwärts gelegenen Häuser in Schutt und Asche gelegt. Das „Sonnenwirtshaus“ wurde mühsam wieder aufgebaut und bekam erst dabei sein heutiges Aussehen. Es konnte auch die folgenden politischen und wirtschaftlichen Wirrnisse der jüngeren Vergangenheit überdauern und als eine der wenigen verbliebenen traditionellen Gastwirtschaften bestehen bleiben.

Gasthof Sonne in den 40er Jahren

Immer und immer wieder wurde das „Sonnenwirtshaus“ von schweren Hochwassern heimgesucht. Am 9. Juli 1954 kam das schrecklichste aller Hochwasser. Das Wasser stieg sehr rasch  bis zu einer Höhe von 1,80 Meter an und war neun Tage im „Sonnenwirtshaus“, davon drei Tage bei gleicher Höhe. Kniehoch war anschließend der Schlamm – ein weiterer schwerer Aufbau begann. Bis heute suchen immer noch alle paar Jahre „kleinere“ Hochwasser das „Sonnenwirtshaus“ heim.
Seit 1938 ist das Haus im Familienbesitz, mittlerweile in der 4. Generation. Seit jeher bemühte man sich das Haus durch regelmäßige Umbauten „in Schuss“ zu halten und stets dem Gast den Komfort zu bieten, damit er sich auch wohl fühlt.

Sonnenwirtshaus in den 70er Jahren